
Threat-Intel-Profil: Wer steckt hinter der Anubis-Ransomware?
Die Anubis-Gruppe trat erstmals im Dezember 2025 öffentlich in Erscheinung und hat seither über 40 bestätigte Opfer gelistet – mit klarem Fokus auf Healthcare (USA, UK), kleinere Bildungseinrichtungen und kommunale Verwaltungen.
Initial Access: Häufig über kompromittierte Citrix-NetScaler-Appliances (CVE-2024-3519, CVE-2025-1974) oder gestohlene VPN-Credentials aus Infostealer-Logs. Laterale Bewegung: PsExec, RDP, AnyDesk; Persistenz via geplante Aufgaben. Verschlüsselung: AES-256 + RSA-4096 Hybrid; Schattenkopien werden gelöscht. Erpressung: Doppelte Erpressung mit Countdown-Timer auf der eigenen Leak-Site.
Risikomonitor empfiehlt sofortige Patches der bekannten Citrix/Fortinet-Schwachstellen, Pflicht-MFA für alle externen Zugänge und ein Monitoring auf untypische PsExec- und AnyDesk-Aktivität.
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