
Massives Datenleak: 2,3 Mio. Kundendaten eines österreichischen Energieversorgers im Darknet
Ein bislang unbekannter Threat Actor hat einen Datensatz mit über 2,3 Millionen Kundendatensätzen eines großen österreichischen Energieversorgers in einem Darknet-Forum zum Verkauf angeboten. Die Daten umfassen Namen, Adressen, IBAN-Nummern und Vertragsinformationen.
Umfang des Leaks
Der Datensatz wurde am 19. März 2026 erstmals in einem bekannten Darknet-Marktplatz angeboten. Der Verkäufer verlangt 0,8 Bitcoin (ca. 45.000 EUR) für den gesamten Datensatz. Eine Stichprobe von 500 Datensätzen wurde als Beweis der Echtheit veröffentlicht.
Unsere Analysten haben die Stichprobe überprüft und konnten die Authentizität der Daten bestätigen. Die betroffenen Datensätze enthalten:
- Vollständige Namen und Adressen
- IBAN-Nummern und Bankverbindungen
- Vertragsnummern und Tarifdetails
- E-Mail-Adressen und Telefonnummern
- Zählernummern und Verbrauchsdaten
Mögliche Angriffsszenarien
Mit diesen Daten sind verschiedene Folgeangriffe möglich: Gezieltes Phishing unter Verwendung der echten Vertragsdaten, Identitätsdiebstahl durch die Kombination von persönlichen Daten und IBAN-Nummern, sowie Social Engineering gegenüber dem Kundendienst des Energieversorgers.
Empfohlene Maßnahmen
Betroffene Kunden sollten ihre Kontoauszüge genau überwachen, ihre Passwörter ändern und bei verdächtigen Kontaktaufnahmen besondere Vorsicht walten lassen.
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