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    RisikoMonitor
    Ransomware: Großkanzlei in Frankfurt: Ransomware-Angriff gefährdet Mandantendaten und M&A-Transaktionen — RisikoMonitor
    Ransomware18. Januar 2026 5 Min Lesezeit

    Großkanzlei in Frankfurt: Ransomware-Angriff gefährdet Mandantendaten und M&A-Transaktionen

    Eine der führenden Wirtschaftskanzleien in Frankfurt am Main wurde Mitte Januar 2026 Opfer eines gezielten Ransomware-Angriffs. Die Kanzlei, die mehrere DAX-Konzerne als Mandanten betreut, sah sich mit einer massiven Datenkompromittierung konfrontiert.

    Besondere Brisanz

    • Vertrauliche M&A-Transaktionsdokumente verschlüsselt und potenziell exfiltriert
    • Anwaltliche Korrespondenz mit Mandanten betroffen
    • Insiderwissen über bevorstehende Übernahmen in Gefahr
    • Berufsgeheimnis (§ 203 StGB) potenziell verletzt

    Rechtliche Konsequenzen

    Die Kanzlei steht vor einem Dilemma: Einerseits besteht Meldepflicht nach DSGVO und Standesrecht, andererseits würde eine Veröffentlichung den Mandanten und laufenden Transaktionen schaden. Die zuständige Rechtsanwaltskammer wurde eingeschaltet.

    Wachsendes Ziel: Kanzleien

    Anwaltskanzleien sind zunehmend im Visier von Cyberkriminellen. Sie verfügen über hochvertrauliche Informationen, haben aber oft keine dedizierten IT-Sicherheitsteams. Der finanzielle und reputative Druck macht sie zu besonders zahlungswilligen Opfern.