
LiteLLM-Supply-Chain-Angriff: Wie ein AI-Proxy zum Einfallstor wurde
LiteLLM ist eine populäre Open-Source-Middleware, die Anfragen an OpenAI, Anthropic, Mistral und andere Anbieter vereinheitlicht. In mehreren Vorfällen 2026 (u.a. Mercor, Vercel) wurde manipulierte LiteLLM-Konfiguration als initialer Vektor identifiziert: Angreifer ersetzten Modell-Endpunkte, exfiltrierten Prompts samt API-Keys und nutzten die Logs für lateral movement.
Risiko-Pattern: - LiteLLM speichert oft API-Keys mehrerer Provider zentral. - Logs enthalten User-Anfragen mit potenziell sensitiven Inhalten. - Service-Accounts haben regelmäßig zu weite IAM-Rechte.
Empfohlene Sofortmaßnahmen: Rotation aller Provider-Keys, Trennung von Logging und Live-Traffic, dedizierter IAM-Scope pro Modell-Provider, signierte Container-Images für die Middleware.
AI-Proxies sind keine "experimentellen Tools" mehr – sie sind Production-Infrastruktur und müssen in das normale Vulnerability-Management integriert werden.
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