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    Infostealer: Lumma Stealer: Infostealer-Kampagne zielt auf DACH-Unternehmen via gefälschte Bewerbungs-PDFs — RisikoMonitor
    Infostealer18. März 2026 6 Min Lesezeit

    Lumma Stealer: Infostealer-Kampagne zielt auf DACH-Unternehmen via gefälschte Bewerbungs-PDFs

    Eine groß angelegte Kampagne nutzt gefälschte Bewerbungsunterlagen als Köder, um den Lumma Stealer auf Unternehmensrechnern zu installieren. Der Infostealer extrahiert gespeicherte Passwörter, Session-Cookies und Krypto-Wallets innerhalb von Sekunden.

    Angriffsvektor

    Die Angreifer versenden professionell gestaltete E-Mails mit dem Betreff "Bewerbung auf Ihre ausgeschriebene Stelle". Im Anhang befindet sich eine vermeintliche PDF-Datei, die jedoch ein verschleiertes PowerShell-Skript enthält.

    Beim Öffnen wird der Lumma Stealer heruntergeladen und im Speicher ausgeführt — ohne auf die Festplatte geschrieben zu werden (fileless execution). Dies erschwert die Erkennung durch traditionelle Antivirenlösungen erheblich.

    Gestohlene Daten

    Der Lumma Stealer zielt auf folgende Datenquellen ab:

    • Browser-Passwörter (Chrome, Firefox, Edge)
    • Session-Cookies für Cloud-Dienste (Microsoft 365, Google Workspace)
    • Kryptowährungs-Wallets (MetaMask, Phantom, Ledger Live)
    • VPN-Konfigurationen und gespeicherte Zugangsdaten
    • Autofill-Daten und Kreditkarteninformationen

    Erkennungsmerkmale

    Verdächtige Indikatoren sind E-Mails von Freemail-Adressen mit professionell klingenden Absendernamen, PDF-Dateien mit ungewöhnlich kleiner Dateigröße (unter 100 KB), und PowerShell-Ausführungen im Kontext von Adobe Reader oder ähnlichen PDF-Viewern.