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    OSINT: OSINT 2026: Wie sich Open-Source-Recherche durch KI-Pipelines verändert — RisikoMonitor
    OSINT16. April 2026 7 Min Lesezeit

    OSINT 2026: Wie sich Open-Source-Recherche durch KI-Pipelines verändert

    Open Source Intelligence (OSINT) hat 2026 einen Reifegrad erreicht, der vor wenigen Jahren noch staatlichen Diensten vorbehalten war. Der Treiber: KI-gestützte Aggregation und Geo-Korrelation.

    Die wichtigsten Werkzeug-Klassen 2026: 1. Geospatial-OSINT – Sentinel-Hub, Planet Labs, Maxar AI-Detektion (Truppenbewegungen, Umweltverstöße, Sanktionsbrüche) 2. Social-Media-Forensik – automatisierte Reverse-Image-Suche (TinEye, PimEyes, Gesichtsähnlichkeit) 3. Crypto-OSINT – Chainalysis-, Arkham-, GraphSense-Pipelines für Wallet-Clustering 4. Leak-Aggregation – Dehashed, IntelX, Risikomonitor-Stealer-Log-Indizes

    Anwendungsfälle in der Compliance: Sanktionslisten-Screening, AML/KYC-Background-Checks, Lieferanten-Due-Diligence (Politische Exposition, UBO-Aufklärung), Reputation-Monitoring.

    Rechtliche Leitplanken in Österreich: OSINT-Recherche ist legal, solange ausschließlich öffentlich zugängliche Quellen verarbeitet werden. Kombiniert mit personenbezogenen Daten greifen DSGVO Art. 6 (berechtigtes Interesse) und – im Beschäftigungskontext – § 96 ArbVG (Mitbestimmung). Risikomonitor liefert OSINT- und Background-Check-Reports mit dokumentierter Quellenlage.